6. Spieltag

Torschützen

Tim Utermöhle (12.)

Hannes Dressler (16.)

Lucas Bürger (35.)

Hannes Dressler (70.)

Niclas Holland (ET 88.)

Erste Heimniederlage nach langer Zeit!

Am gestrigen Sonntag empfingen die Hasenkicker den SV Blau-Weiß Neuhof, dem man am Ende mit 1:4 unterlag, wodurch die Heimserie von 19 ungeschlagenen Spielen in Folge ein Ende fand.

Dabei ging das Spiel für den TuS bestens los. Nachdem die Neuhofer ihre Spielweise relativ schnell deutlich machten, da sie mit zahlreichen Diagonalbällen ihre schnellen Außen in Position bringen wollten, stellten sich die Hasenkicker gut darauf ein und standen zunächst sehr diszipliniert. Zudem gelang es das eine oder andere Mal schnell umzuschalten, woraus die erste Torchance für TuS-Knipser Utermöhle resultierte, der nach einem Pass von Wende das Gehäuse jedoch zunächst um Zentimeter verfehlte. Nut kurze Zeit später machte er es dann besser und besorgte die 1:0-Führung für seine Farben (12. Min). Nach einem langen Abschlag von Goertz verlängerte Engelke den Ball per Kopf. Daraufhin blieb Utermöhle im Laufduell stabil, schüttelte den SV-Verteidiger ab und vollstreckte cool zum 1:0. Eine gute Ausgangslage – sollte man meinen! Doch nur vier Minuten später konnten die „Kirschen“ den Rückstand durch einen etwas fragwürdigen Elfmeter bereits wieder egalisieren. In der Folge ließen die Offensivbemühungen der TuS-Kicker immer mehr nach und die Gäste übernahmen zunehmend die Kontrolle über die Partie, sodass sie zehn Minuten vor dem Pausenpfiff noch in Führung gehen konnte. Vorangegangen war ein nicht konsequent geklärter Ball, der postwendend den Weg Richtung TuS-Gehäuse fand.

Im zweiten Durchgang war man auf TuS-Seite gewillt noch einmal ins Spiel zurück zu finden und Druck auf die Gäste auszuüben, was allerdings nur bedingt bis gar nicht funktionierte. Stattdessen ließ die gesamte Mannschaftsleistung zunehmend nach und Neuhof konnte die Führung im Prinzip bequem verwalten, ehe sie in der 70. Spielminute dem Spiel durch das 1:3 nach einer Ecke den Deckel aufsetzten. Danach war der Widerstand der Hasenkicker vollends gebrochen und die „Kirschen“ konnten kurz vor dem Ende durch ein unglückliches Eigentor von Holland noch auf 1:4 erhöhen – irgendwie ein würdiger Abschluss einer mittelmäßigen bis schwachen Mannschaftleistung.

Zusammenfassend muss man sagen, dass der Sieg der Neuhofer am Ende auch in der Höhe völlig in Ordnung geht, da die Hasenkicker am gestrigen Tag einfach nicht genug entgegensetzen konnten, um gegen einen guten Gegner zu bestehen. Eine mittelmäßige bis schwache Mannschaftsleistung reicht in der Kreisliga nicht mehr aus, um etwas Zählbares auf dem eigenen Konto zu verbuchen. Zudem muss man festhalten, dass man im Moment die Gegentreffer zu einfach und zu zahlreich kassiert – in den letzten vier Spielen waren es gleich elf, woran dringend gearbeitet werden muss, möchte man am kommenden Wochenende gegen den TuS GW Himmelsthür wieder einen Sieg verbuchen. Positiv bleibt jedoch die Anfangsphase in Erinnerung, in der man deutlich machte, dass man durchaus in der Lage ist gegen gute Gegner aus der neuen Liga mitzuhalten, wenn jeder an seine Leistungsgrenze geht. 

5. Spieltag

Torschützen

Mahmud Siala (9.)

Tim Utermöhle (22.)

Nicolas Feise (89.)

Valdrin Berisha (90. + 3)

Hasenkicker bringen einen Punkt aus Hildesheim mit!

Am gestrigen Sonntag gastierte der TuS beim SV Türk Gücü Hildesheim, wobei sich die beiden Mannschaften am Ende mit 2:2-Unentschieden trennten.

Das Spiel begann etwas zerfahren. Der Gastgeber wusste noch nicht so recht, ob man Druck erzeugen oder abwarten wollte und die Hasenkicker fanden in den ersten Minuten auch nur schwer Zugang zum Spiel. Somit fiel das 0:1 nach neun gespielten Minuten für den SV Türk Gücü nach einem Stellungsfehler in der TuS-Defensive etwas überraschend. In der Folge fanden die TuS-Kicker immer besser ins Spiel und entwickelten einen ziemlichen Offensivdrang, der die Hildesheimer vor etliche Aufgaben stellte, mit denen sie nur bedingt klarkamen. Nachdem man im Abschluss zunächst glücklos blieb, war es wieder einmal Utermöhle, der den Ausgleich besorgte. Nach einer präzisen Ecke von Illgen köpfte der TuS-Kicker das Spielgerät souverän ins gegnerische Gehäuse und belohnte sein Team für eine sehr gute Phase. Kurz darauf hätte Utermöhle das Spiel auch komplett kippen können, als er nach einem Missverständnis in der TG-Defensive alleine vor dem SV-Keeper auftauchte, wobei er allerdings ausnahmsweise mal nicht cool genug blieb und somit die große Chance auf die Führung vergab. Von den Hausherren kam in Durchgang 1 gar nichts mehr, da sie sich von der Power des TuS ziemlich überrascht zeigten.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann jedoch ganz anders. Der SV Türk Gücü rückte gesamtmannschaftlich ein ganzes Stück weiter vor und setzte die Hasenkicker früh unter Druck, womit der TuS wiederum nicht besonders gut zurechtkam. Es häuften sich die Ballverluste und die Zuspiele in die Spitze auf Utermöhle und Feise wurden immer unpräziser. Folglich waren die Hausherren nun das spielbestimmende Team und hatten aufgrund vieler kleiner Fouls zahlreiche Freistoßgelegenheiten, die jedoch allesamt nichts einbrachten. Nur ein einziges Mal wurde es gefährlich als Holland beim Klärungsversuch ein schafhereingetretener Freistoß über den Fuß rutschte und nur knapp über das Gehäuse von TuS-Keeper Goertz rauschte. Ansonsten leistete der Defensivverbund, um Holland/Brinkmann ganze Arbeit und ließ im Prinzip keine wirkliche Chance der Gastgeber zu, obwohl sie einen hohen Ballbesitzanteil vorweisen konnten. Zehn Minuten vor dem Ende gelang es den Hasenkickern sich wieder etwas zu befreien und eigene Angriffe zu initiieren, die auch gleich gefährlich wurden. Zunächst versuchte es Utermöhle mit einem strammen Schuss aus 16 Metern, womit er allerdings am TG-Keeper scheiterte und auch ein Volley-Versuch vom eingewechselten Wende konnte erst im letzten Augenblick geblockt werden. In der 89. Spielminute war es dann soweit. Nachdem Engelke ein Zuspiel auf Utermöhle weiterleitete, fand dieser seinen Sturmkollegen Feise, der im Sechzehner ganz cool blieb und zur vielumjubelten 2:1-Führung vollendete. Nun warfen die Gastgeber noch einmal alles nach vorne und hatten sofort die Chance auf den Ausgleich, allerdings konnte Brunk im letzten Moment klären, sodass es verdächtig nach einem Sieg für den TuS aussah. Dies blieb ihnen jedoch durch den unglücklichen Gegentreffer in der letzten Minute der Nachspielzeit verwehrt. Hier war dem TuS-Komplex das kräftezehrende Spiel anzumerken, da man zwei Mal nicht entscheidend in die Zweikämpfe kam und somit den Gegentreffer hinnehmen musste.

Zusammenfassend muss man festhalten, dass es natürlich sehr ärgerlich ist in der letzten Spielminute den Ausgleich zu kassieren, wodurch man gestern vermehrt in enttäuschte Gesichter blicken konnte. Man muss jedoch konstatieren, dass der Spielausgang absolut gerechtfertigt ist, da beide Mannschaften jeweils eine dominante Halbzeit hinlegten und somit mit dem Punkt jeweils zufrieden sein sollten. Es gilt positiv festzuhalten, dass die Hasenkicker in der Lage sind, auch einem hohen Druck über lange Zeit standzuhalten und im Gegenzug eigene Vorstöße zu starten. Allerdings sollte man beim nächsten Mal wieder mehr Präzision an den Tag legen, um sich selbst mehr zu entlasten, wenn man auf einen so starken Gegner trifft wie am gestrigen Tag.

Diese Erkenntnisse sollten sich schnell verfestigen, da man am kommenden Sonntag den nächsten Brocken vor der Brust hat. Der Bezirksliga-Absteiger aus Neuhof gastiert am bevorstehenden Wochenende nämlich im Haseder Mühlenstadion. Auch hier macht man sich vor allem aufgrund der eigenen Heimstärke berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn. 

4. Spieltag

Torschützen

Roberto Cid-Valdes (14.)

Constantin Steinert (27.)

Tim Utermöhle (32.)

Roberto Cid-Valdes (42.)

Kevin Illgen (49.)

Tim Utermöhle (55.)

Roberto Cid-Valdes (85.)

Hasenkicker bilanzieren nach dem Derbysieg einen sehr zufriedenstellenden Saisonstart!

Neun von zwölf möglichen Punkten – so lautet die Bilanz des Aufsteigers aus Hasede nach den ersten vier Spieltagen. Die derzeitige Punkteausbeute kommt durch den 4:3-Erfolg gegen den TSV Giesen am vergangenen Sonntag zustande.

Das Spiel war von Anfang an intensiv und hatte diesen gewissen Derbycharakter, den sich die knapp 200 Zuschauer zuvor erhofft hatten. Die Hasenkicker versuchten zu Beginn die Schwachstellen in der TSV-Defensive zu lokalisieren und die Giesener versuchten aus einer geordneten Formation heraus schnell umzuschalten, was ihnen zunächst auch gut gelang. Nachdem der TuS langsam anfing besser ins Spiel zu kommen, fiel das 0:1 für den TSV durch einen fatalen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung (14.). Die Reaktion der Watermann/Fricke-Truppe war jedoch bemerkenswert. Sie zeigten sich völlig unbeeindruckt und setzten ihr Spiel weiter fort, woraus bereits nach 17 gespielten Minuten die wohl spielentscheidende Situation zustande kam. Nach einem Zuspiel von Illgen, zündete Utermöhle den Turbo und war von der TSV-Defensive nicht mehr einzuholen, weshalb es zu einem Laufduell mit dem Gäste-Keeper kam, der zu spät kam und den TuS-Knipser von den Beinen holte. In der Folge zeigte der Unparteiische dem TSV-Keeper den roten Karton wegen einer Notbremse – eine vertretbare, aber harte Entscheidung, da wohl auch der Ball nicht ganz unberührt blieb, was allerdings nicht ganz aufgelöst werden konnte. Weiter ging´s also mit elf gegen zehn, woraus die Hasenkicker ihre Vorteile ziehen konnten und das Spiel noch vor dem Pausenpfiff drehten. Zunächst fand Schlote seinen Sturmkollegen Utermöhle mit einem Zuspiel in die Tiefe, der dann uneigennützig auf Steinert querlegte, der den Ball dann problemlos im TSV-Gehäuse unterbringen konnte. Und nur wenige Minuten später bekam die Defensive der Gäste das Spielgerät nach einer Steinert-Ecke nicht konsequent geklärt, wovon Utermöhle profitierte, indem er den Ball ins leere Tor einnickte. Doch dies sollte nicht der letzte Treffer vor dem Pausentee werden, da der TSV noch einen Handelfmeter zugesprochen bekam, welcher souverän verwandelt wurde – 2:2-Halbzeitstand, obwohl Schlote noch die große Chance hatte die erneute Führung zu erzielen, was ihm jedoch nicht gelang.

Die zweiten 45 Minuten begannen furios. Kurz nach dem Wiederanpfiff erlief Illgen ein Zuspiel von Schlote und steuerte alleine auf das Giesener Gehäuse zu, wobei er die Nerven behielt und platziert zum vielumjubelten 3:2-Treffer abschloss (49.). Kurz darauf hatte der TSV die Chance den Ausgleich zu erzielen, allerdings rettete Holland zwei Mal innerhalb kürzester Zeit auf der Linie. Nur wenige Minuten später war es dann wieder Illgen, der eine scharfe Freistoßhereingabe in den Sechzehner brachte, bei der Utermöhle am schnellsten reagierte und mit einem langen Bein auf 4:2 stellte (55.). Wiederum nur wenige Minuten später war es erneut das Duo Illgen/Utermöhle, die dem Spiel beinahe den Deckel aufsetzten. Illgen schippte den Ball über die TSV-Kette und Utermöhle setzte allein vor dem Tor zum Heber an, der Ball ging allerdings auf das Tornetz, wodurch das Spiel weiter offen blieb. Von den dezimierten Gästen aus Giesen kam in der Folge im offensiven Bereich wenig bis gar nichts, weshalb die Führung absolut in Ordnung ging. In der Schlussviertelstunde hatte man durch Kontersituationen wiederholt die Chance das Spiel endgültig zu entscheiden, man ging mit diesen Möglichkeiten jedoch zu leichtfertig um, weshalb es fünf Minuten vor dem Ende doch nochmal unnötig spannend wurde. Nach einem langen Zuspiel, war die TuS-Defensive ausgehebelt und Giesens Torjäger vollendete gekonnt zum 4:3-Anschlusstreffer. In der Folge versuchte der TSV noch einmal Druck aufzubauen, um den Ausgleich zu erzielen, was ihnen jedoch nicht mehr gelingen sollte. Dann war Schluss in Hasede und die TuS-Kicker konnten sich über den dritten Sieg in Folge freuen, der durch den Titel „Derbysieg“ noch etwas mehr an Genuss gewinnt.

Zusammenfassend geht der Sieg absolut in Ordnung. Natürlich hatte man durch die 70-minütige Überzahl einen enormen Vorteil, für den man sich allerdings nicht entschuldigen muss. Vielmehr hat man die personelle Überlegenheit gut ausgenutzt und hatte über beinahe die kompletten 90 Minuten mehr Spielanteile als der TSV. Wichtig war es nach der Halbzeit den Doppelschlag zu erzielen, um die Gäste aus Giesen aus der Reserve zu locken. Dabei spielte man allerdings die zahlreichen Kontergelegenheiten nicht gut aus, wodurch man am Ende noch einmal unnötig für Spannung sorgte. Die Spieler des Tages auf TuS-Seite waren Illgen und Utermöhle. TuS-Knipser Utermöhle hatte mit seinen zwei Treffern und seiner Vorlage wieder einmal maßgeblichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft und auch Illgen kurbelte viele offensive Aktionen an, wobei am Ende ein eigenes Tor und eine Vorlage heraussprang.

Am morgigen Mittwoch geht´s dann bereits weiter, wenn der TuS ersatzgeschwächt zum Pokalspiel nach Gronau reist, um dann bereits am kommenden Sonntag beim schweren Auswärtsspiel auf der Anlage des SV Türk Gücü Hildesheim anzutreten. 

3. Spieltag

Torschützen

Constantin Steinert (3.)

Andreas Weber (6.)

Tim Utermöhle (10.)

Soeren Ratheisky (20.)

Jannik Römer (90.)

Zweiter Sieg in Folge!

Am vergangenen Sonntag standen sich der TuS Hasede und der SV Freden zum zweiten Mal in dieser Saison gegenüber. Anders als vor zwei Wochen konnten die Hasenkicker mit einem 3:2 den Platz als Sieger verlassen.

Das Spiel begann äußerst brisant. Bereits in der 3. Spielminute konnte TuS-Flügelflitzer Steinert eine Römer-Hereingabe zum 1:0 verwerten. Nur drei Minuten später ignorierte der SVF „fairerweise“ zwei am bodenliegende Haseder und markierte somit den Ausgleich. Aber auch dieser Spielstand war erneut nicht von Dauer. Nach zehn gespielten Minuten konnte Illgen einen frühen Ballgewinn erzwingen und steckte mustergültig auf TuS-Knipser Utermöhle durch, der sich freistehend vor dem SV-Gehäuse wiederfand und souverän zur erneuten Führung vollstreckte. In der Folge bereiteten die Fredener dem TuS mit ihrer recht simplen Spielweise einige Probleme. Die Gäste versuchten es ausschließlich über lange Bälle, Einwürfe und Standardsituationen, was die Hasenkicker nicht immer gänzlich souverän verteidigen konnten. Nach 18 gespielten Minuten musste TuS-Keeper Goertz seine ganze Körperlänge in die Waagschale werfen, als er einen Distanzschuss eines SVF-Spielers aus dem Winkel fischte. Zwei Minuten später konnte er den Einschlag bei einem direktverwandelten Freistoß allerdings nicht mehr verhindern – 2:2! Die TuS-Kicker brauchten nun einige Minuten, um sich vom erneuten Ausgleichstreffer zu erholen, was den Fredenern in die Karten spielte. Die ganz klaren Chancen konnten sie jedoch nicht mehr verbuchen. Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff übernahm dann der TuS die komplette Kontrolle über das Spielgeschehen und hatte nach Hereingaben von Außen zwei Mal die Chance durch Schlote erneut in Führung zu gehen, was jedoch nicht gelang, wodurch es mit dem 2:2 nach einer relativ wilden ersten Halbzeit in die Kabinen ging.

In Durchgang 2 ergab sich dasselbe Bild wie zwei Wochen zuvor, als man in Freden gastierte. Die Gäste beschränkten sich ausschließlich auf die Defensivarbeit und wirkten den Hasenkickern konditionell unterlegen, was sich erneut im Spielgeschehen wiederspiegelte. Die Spieler des TuS drückten mächtig aufs Gaspedal und drückten den SVF durchgängig und weit in die eigene Hälfte, der sich wiederum nur mit Befreiungsschlägen zu helfen wusste. Zunächst sprangen dabei nicht die deutlichsten Torchancen heraus, was sich allerdings ab Minute 60 änderte. Die Hasenkicker wollten den Sieg unbedingt erzwingen und erspielten sich Torchance um Torchance. Dabei traf Steinert nach einer Hereingabe nur den Pfosten, Illgen scheiterte mit einem Freistoß an der Latte, Schlote verpasste es aus aussichtsreicher Position den Abschluss zu suchen und TuS-Knipser Utermöhle scheiterte mehrfach am gegnerischen Keeper oder an fehlender Präzision. Trotzdem ließ man sich nicht hängen, sondern glaubte bis zur letzten Minute an den Siegtreffer, welcher dann in der Nachspielzeit auch noch fallen sollte. Freistoßspezialist Römer versuchte sich an einem ruhenden Ball, der abgefälscht wurde und somit für den starken SVF-Keeper nicht mehr zu erreichen war – bei diesem Tor hatten die Hasenkicker das Glück, welches sie sich im gesamten Spielverlauf und allen voran durch die Überlegenheit in der zweiten Halbzeit verdient hatte. Bei diesem Treffer kannte der Jubel natürlich keine Grenzen und nachdem man noch eine Freistoß-Hereingabe der Fredener schadlos überstehen konnte, pfiff der gutleitende Schiedsrichter die Partie ab und es hieß 3:2 für unseren TuS.

Zusammenfassend kann man von einem verdienten Erfolg sprechen, der das Punktekonto der Hasenkicker auf sechs Zähler nach drei Spielen anwachsen lässt, wodurch man von einem gelungenen Saisonstart sprechen kann. In Durchgang 1 bereitete man sich erneut das ein oder andere Problem selbst, wodurch man zwei Mal relativ schnell den jeweiligen Ausgleichstreffer hinnehmen musste. In der zweiten Halbzeit war nur dem TuS anzumerken, dass man unbedingt drei Zähler einfahren wollte, man blieb jedoch lange Zeit glücklos. Dies änderte sich in der 90. Minute durch den Freistoßtreffer von Römer, der das Haseder Mühlenstadion zum Beben brachte.

Am kommenden Sonntag darf man das dritte Heimspiel in Folge bestreiten. Dabei handelt es sich um ein besonderes Aufeinandertreffen, da man das Gemeindemitglied aus Giesen empfängt, welches bislang alle drei Spiele siegreich gestalten konnte. Dieses Spiel verspricht Spannung!

2. Spieltag

Torschützen

Tim Utermöhle (72.)

Tim Utermöhle (80.)

Hasenkicker fahren den ersten Saisonsieg ein!

Am gestrigen Sonntag stand der zweite Spieltag der noch jungen Saison auf dem Programm. Dabei empfingen die Hasenkicker den SC Asel und konnten diesen mit 2:0 schlagen.

Die TuS-Kicker machten von Beginn an klar, dass man im ersten Heimspiel der neuen Saison keinen Zähler abgeben, sondern nach der unnötigen Niederlage gegen den SV Freden etwas für das eigene Selbstvertrauen machen wollte. So dauerte es nicht lange bis sich die ersten guten Torchancen für die Hasenkicker ergaben. Hierbei war es allen voran Utermöhle, der sich immer wieder versuchte, aber zunächst glücklos blieb. Seine erste Einschussmöglichkeit war zugleich seine deutlichste in Durchgang 1, als er nach einem Fehler in der SC-Defensive alleine vor dem gegnerischen Keeper auftauchte und im 1gegen1 scheiterte. Auch die anschließende Ecke fand den Kopf des TuS-Torjägers, der das Spielgerät nur knapp am Tor vorbeisetzte. Eine weitere Abschlusssituation verzog er. Aber auch Böker und Illgen versuchten sich von der Strafraumkante, doch die ordentlichen Versuche waren noch nicht zielführend. Die Gäste aus Asel zeigten sich lediglich nach Standardsituationen und langen Einwürfen gefährlich. Dabei parierte TuS-Keeper einen Drehschuss aus Nahdistanz sensationell und hielt diesen sogar fest – hier verhinderte er den möglichen Rückstand. Im Großen und Ganzen war man im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft, leistete sich jedoch hin und wieder kleine Unstimmigkeiten, die den SCA stets im Spiel hielten. Somit ging es trotz der Mehrzahl an Chancen nicht ganz unverdient mit 0:0 in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit brauchte der TuS zwar erst einmal etwas Anlaufzeit, entwickelte sich aber mit zunehmender Spieldauer zum immer dominanteren Team und – was noch viel wichtiger war – stellte die kleineren Patzer komplett ab, wodurch man den Gästen in Durchgang 2 im Prinzip keine Möglichkeit auf einen Treffer zugestand. Hierbei ist vor allem das Innenverteidigerduo Brinkmann/Holland zu erwähnen, die ein bärenstarkes Spiel ablieferten und auch TuS-Keeper Goertz fing jede Freistoß- oder Eckballhereingabe ab, wodurch er seinem Team eine enorme Sicherheit gab. In der 70. Spielminute hatte dann erneut Utermöhle die große Möglichkeit die Führung für seine Farben zu erzielen. Nach tollem Zusammenspiel der beiden eingewechselten Spieler Jacobs und Schlote war Utermöhle nur einen Bruchteil einer Sekunde zu spät, um den Ball aus Nahdistanz über die Linie zu bugsieren. Nur zwei Minuten später machte er es dann jedoch besser. Nach einem Ballgewinn von Illgen und Brinkmann kam Mittelfeldmotor Engelke an den Ball und schickte geistesgegenwärtig Utermöhle auf die Reise, der seinem Gegenspieler davonlief und mit einem strammen Schuss ins lange Eck vollendete – 1:0! Nur kurze Zeit später war es erneut Utermöhle, der dem Spiel den Deckel aufsetzte. Dies gelang ihm sehenswert! Nach einem Pass von Illgen war der Torschütze wieder nicht einzuholen und lupfte den Ball gekonnt über den herauseilenden SC-Keeper hinweg zum 2:0. In der Folge versuchten die Aseler noch einmal ins Spiel zurückzufinden, was ihnen allerdings nicht mehr gelang, da man auf TuS-Seite konzentrierte Defensivarbeit ablieferte.

Zusammenfassend kann man von einem gerechten Spielausgang sprechen, der dem TuS die ersten drei Zähler in der neuen Spielklasse beschert. Man erspielte sich über den kompletten Spielverlauf die Mehrzahl an Torchancen und reduzierte die eigenen Fehler mit zunehmender Spieldauer, weshalb den Gästen aus Asel im offensiven Bereich nicht viel einfiel, um die TuS-Defensive zu überwinden. Man oft he match war natürlich Utermöhle, der seine Farben durch seine beiden Treffer, die ihm jeweils gut aufgelegt wurden, jubeln ließ.

Genauso erfreulich wie der gestrige Sieg ist die Tatsache, dass man am kommenden Sonntag gleich die Möglichkeit erhält, sich für die unnötige Niederlage am ersten Spieltag beim SV Freden zu revanchieren, da der SV bereits in einer Woche zum vorgezogenen Rückspiel im Haseder Mühlenstadion gastiert. Hier sollen die nächsten drei Punkte eingefahren werden! Schaut vorbei!

1. Spieltag

Torschützen

Felix-Heinz Metze (11.)

Jannik Römer (27.)

Florian Kiehne (31.)

Hasenkicker stehen sich zum Auftakt selbst im Weg!

Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit. Die Hasenkicker durften das erste Spiel in der neuen Spielklasse bestreiten, welches beim SV Freden jedoch mit 1:2 verloren ging. 
Zu Beginn der Partie war beiden Mannschaften die Aufregung auf das erste Spiel in der Kreisliga Hildesheim anzumerken, da das Heimteam aus Freden ebenfalls ein Neuling in der Liga ist. So kam es zu einer Abtastphase in den ersten Minuten, ehe sich die ersten Torchancen ergaben. In der elften Spielminute führte die erste Chance des Spiels auch gleich zum 0:1-Rückstand, als ein langer Einwurf in den Strafraum nicht konsequent geklärt wurde und der Spieler des SVF problemlos einschob - ein unnötiger Gegentreffer. In der Folge überließen die Fredener dem TuS das Spielfeld und profitierten dabei immer wieder von individuellen Fehlern der Hasenkicker, die wohl der Aufregung geschuldet waren, welche man sich zukünftig in dieser Form jedoch nicht mehr erlauben darf. Trotzdem konnte man sich nach und nach weiter in die Spielhälfte des SV vortasten und allmählich Druck aufbauen, woraus auch das 1:1 in der 27. Minute durch Römer resultierte. Nach einer schönen Kombination auf der Außenbahn steckte TuS-Knipser Utermöhle auf den Torschützen durch, der aus eigentlich ungünstigem Winkel humorlos abschloss. Nur vier später lief man dann jedoch erneut einem Rückstand hinterher, da man sich eine Fehlerkette leistete, die nur bestraft werden konnte. Die Hasenkicker versuchten im Anschluss den Ausgleichstreffer zu erzielen, jedoch hatte man noch zu wenige Ideen gegen sehr tiefstehende Hausherren, wodurch man keine wirkliche Torchance vor dem Pausenpfiff erzwingen konnte.
In Durchgang 2 zeigte die Truppe um Kapitän Brinkmann dann ihr wahres Gesicht und drehte mächtig auf. Man ließ dem SV Freden keine Luft mehr und schnürte sie in ihrer eigenen Hälfte komplett ein, wodurch man deutlich machte, dass man auf gar keinen Fall mit einer Niederlage in die neue Spielzeit starten wollte. Jedoch fehlte oftmals beim entscheidenden Pass die letzte Präzision, weshalb sich die Anzahl der echten Torchancen doch in Grenzen hielt. Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich hatte wohl Römer als er ein flaches Zuspiel vom Flügel nicht im SV-Gehäuse unterbringen konnte. Auch bei Engelke und Illgen fehlte ein Schritt oder das letzte Quäntchen Glück, sodass trotz des Powerplays in der Schlussphase kein Treffer mehr herausspringen sollte und man mit einer Niederlage in die neue Kreisligasaison starten muss.
Zusammenfassend muss man konstatieren, dass man die erste Halbzeit verschlief und den Hausherren durch eine Vielzahl von individuellen Fehlern das Toreschießen viel zu einfach machte. Somit musste man über die komplette Spielzeit gegen tiefstehende Fredener einen enormen Aufwand betreiben, um den selbstverschuldeten Rückstand zu egalisieren, was nicht mehr gelingen sollte. Nun darf man jedoch nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern muss auf die dominante zweite Halbzeit aufbauen, da hier viele positive Aspekte zu erkennen waren.
Nun gilt es sich ohnehin auf das nächste Spiel vorzubereiten, wenn der SC Asel am kommenden Sonntag in unserem Mühlenstadion gastiert. An dieser Stelle wird natürlich ein neuer Versuch unternommen, um den ersten Saisonsieg einzufahren.

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